Wolfsmärchen

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Und es begab sich zu einer Zeit, da Himmel und Erde noch eins und Tag und Nacht noch nicht getrennt waren. Zu jener Zeit, als Götter und Dämonen noch zwischen den Menschen auf Erden wandelten.…“

Volksmärchen sind freie und phantasievolle Erzählungen, die seit undenklichen Zeiten mündlich überliefert wurden. Sie handeln von der Beziehung zwischen Menschen, oft genug in Form von Tieren oder Fabelwesen verändert. Die Märchen nehmen ihren Ausgang im Leben selbst, wobei sie fast nie in den Grenzen des Wirklichen bleiben.

Beschreibung

Märchen, Sagen und Legenden

Nr. 1

Wolfsmärchen

Taschenbuch,   291 Seiten,  9,95 €

ISBN: 978-3-943948-03-5

Märchen leben und lebten schon immer aus der Tradition des Erzählens, doch mit dem Erscheinen der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm vor 200 Jahren ist die Tradition eingeschlafen.

Stattdessen nimmt man sich ein Märchenbuch und liest daraus vor. Oft sind es nur die üblichen Märchen und so liegt mit diesem Buch internationaler Märchen über Wölfe und Wolfshunde eine ganz besondere Sammlung vor.

So manchem Leser wird das Thema der vorliegenden Ausgabe auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen.

Der Wolf im Märchen ist in Europa immer böse, gefrässig und ein Menschenfeind. Zumindest sahen es so die Herrschenden, die einen Nahrungs- und Jagdkonkurrenten in ihm sahen. Es war also nichts einfacher als ihn zu verteufeln und zum Feind zu erklären. In vielen anderen Ländern ist er aber eher ein Helfer.

Der Wolf wird in Deutschland wieder heimisch. Und so ist diese Geschichtensammlung gedacht, den Wolf in ein freundlicheres Licht zu rücken. Entgegen der langläufigen Meinung greift der Wolf den Menschen nicht an. Im Gegenteil, der Wolf lebte unerkannt und ungesehen in den hessischen Wäldern und erst als man seine Leiche fand, wurde man bewusst, dass es ihn überhaupt gab.