Die Nibelungen

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Und es begab sich zu einer Zeit, da Himmel und Erde noch eins und Tag und Nacht noch nicht getrennt waren. Zu jener Zeit, als Götter und Dämonen noch zwischen den Menschen auf Erden wandelten.…“

Volksmärchen sind freie und phantasievolle Erzählungen, die seit undenklichen Zeiten mündlich überliefert wurden. Sie handeln von der Beziehung zwischen Menschen, oft genug in Form von Tieren oder Fabelwesen verändert. Die Märchen nehmen ihren Ausgang im Leben selbst, wobei sie fast nie in den Grenzen des Wirklichen bleiben.

Beschreibung

Märchen, Sagen und Legenden

Herausgeber Erik Schreiber

Nr. 5

Die Nibelungen

Taschenbuch,   170 Seiten,  9,95 €

ISBN: 978-3-943948-50-9

Die Nibelungensage erzählt lebendig und spannend von Siegfried dem Drachentöter. Er will die schöne Krimhild freien, doch zuerst muss er Brunhild bezwingen. Die überlieferte deutsche Heldensage in Neuauflage aus dem Jahr 1926.

Die Nibelungensage ist eine im germanischen und skandinavischen Raum weitverbreitete Heldensage, die über Jahrhunderte in zahlreichen voneinander abweichenden Fassungen überliefert ist. Ihre bekannteste schriftliche Fixierung ist das mittelhochdeutsche Nibelungenlied (um 1200, wahrscheinlich aus dem Raum Passau).

Die Sage schlägt sich in mittelalterlichen Quellen außer im Nibelungenlied in der Sage von Dietrich von Bern (Thidrekssaga, altnordisch mit niederdeutschen Quellen, ca. 1250) und zahlreichen Liedern der Liederedda nieder. Unter diesen sind mehrere Sigurdlieder und das ältere Atlilied (altisländisch, aufgezeichnet im 13. Jahrhundert nach teilweise viel älteren Quellen oder Vorstufen). Prosa-Nacherzählungen der Eddalieder finden sich in der Edda des Snorri Sturluson (altisländisch, ca. 1220) und in der Völsunga-Saga (altisländisch, ca. 1250). Vom Ende des 13. Jahrhunderts stammt der Nornagests þáttr.